Mein Werdegang als Hobbyfotograf

Ich möchte dir heute einmal schildern, wie mein Weg in der Hobbyfotografie bisher verlaufen ist. Das soll einmal meine Story wiedergeben, aber auch einen Tipp an dich weitergeben, niemals aufzugeben, wenn du deine Ambitionen zum Fotografieren, oder vielleicht auch zu einem anderen Hobby hast.

Der Grundstein ist gelegt – Kauf der Kamera

Es begann bei mir mit dem Kauf der Kamera. Oder eher gesagt: Das Geburtstagsgeschenk in Form einer eigenen Spiegelreflexkamera. 

Warum ich diese damals unbedingt haben wollte, weiß ich gar nicht mehr mit Sicherheit. Wahrscheinlich war es eher eine Art Gruppenzwang, weil jeder eine hatte und ich auch unbedingt eine haben wollte – nur um sie zu haben. Zu diesem Zeitpunkt war ich eigentlich noch gar nicht in der Überzeugung, dass ich unbedingt fotografieren will. 

Mit der Zeit wuchs mein Interesse an der Fotografie immer weiter und dann war ich plötzlich mittendrin. Da direkt ein Tipp an dich, der ein Hobby sucht: Einfach mal ausprobieren. Und vor allem für die Fotografie: Es muss nicht unbedingt direkt ein High-End Produkt sein. Die Kamera die ich bekomme habe, ist die Canon EOS 1100D, zum Preis von damals ca 500 Euro mit KIT Objektiv inklusive. 

Diese hab ich übrigens bis heute noch, und auch das Objektiv leistet noch SEHR gute Arbeit. Kauft euch in diesem Fall also nicht direkt zu Beginn das teuerste Produkt. Ihr wisst ja auch noch nicht, ob ihr wirklich bei diesem Hobby stehen bleibt oder doch etwas anderes machen wollt.

Alles fotografieren, was mir vor die Linse kommt

Als ich mit der Fotografie anfing, mich tatsächlich für dieses Hobby begeistert habe, kam die Zeit, in der ich einfach ALLES fotografiert habe. Ohne groß nachzudenken, habe ich einfach alles geknipst, was für mich erreichbar war. Genau diesen Punkt erachte ich sogar mitunter als Wichtigsten, für diejenigen die mit der Fotografie als Hobby anfangen. So kann man generell am besten üben. Learning by Doing, wieder und wieder.

Automatikmodus zu Beginn

Natürlich kann niemand alles sofort von Beginn an wissen. Auch dann nicht, wenn man vorher soviel über die Einstellungen gelesen hat – man muss es selbst ausprobieren. So ist das auch, das man mit dem Automatikmodus beginnt. 

Den Automatikmodus habe ich auch für 2 Jahre nicht verlassen. Das muss auch garnicht, wenn man noch Üben muss. Man bekommt im Automatikmodus langsam ein Gefühl für das ganze Drumherum.

Das Internet nutzen – Wissen aneignen

Das Internet ist eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. In vielen Fällen zumindest. So gibt es auch bereits Millionen Beiträge zum Thema, in denen dir mittelmäßig bis sehr gut erklärt wird, wie was funktioniert. Beiträge zu Was ist ISO, Was hat Blende zu bedeuten oder welche Verschlusszeit brauche ich – Alles gibt es schon zum Thema. Google ist dein bester Freund – unbedingt nutzen! 

Durch das Internet habe ich mir bereits viele Sachen selbst beigebracht. So die Fotografie oder auch HTML & CSS Kenntnisse konnte ich mir auf diese Weise aneignen. Das meiste sogar ganz und gar kostenfrei. Klar, es gibt auch kostenpflichtige Workshops, die man sich kaufen kann und die sind auch empfehlenswert später, aber für den Beginn braucht man diese noch nicht, wenn man noch gar keine Grundkenntnisse hat – dafür gibt es zu viele kostenlose Möglichkeiten. Aber hier gilt auch wieder die Ausnahme, wenn man die Erklärungen, die man kostenfrei zugänglich auffinden kann nicht versteht.

Durch das Internet habe ich mir dann die grundlegenden Sachen selbst beigebracht. Belichtungszeit, Blende und ISO habe ich so schnell verstanden und habe es dann direkt in der realen Welt einfach mit dem neu errungenen Wissen ausprobiert. 

Wer das grundlegende verstanden hat, der kann dann loslegen und weiter üben üben üben. 

Die Auszeit-Phase

Auch diese Phase habe ich bereits beschreiten müssen. Nach 2-3 Jahren kam bei mir diese Phase der Null-Bock-Stimmung auf. Das hat wohl jeder irgendwann. Ob im Hobby oder generell, gerne mal als Teenager, hat diese Phase bestimmt jeder mal durchgemacht. Bei dem einen fällt diese länger aus als bei den anderen. Bei mir hat sich gut 1 Jahr angehalten – was die Fotografie angeht. 

Im späteren Verlauf hat in einer Facebook-Gruppe jemand nach einem Hobbyfotografen gesucht, für ein paar schöne Hochzeitsfotos. Da überkam mich dann plötzlich die Lust, mal wieder zu fotografieren und seitdem bin ich wieder aktiv dabei und hab auf diese Weise auch mal die Porträt-Fotografie ausprobieren können. Das hat mich sozusagen aus diesem Loch befreit.

Neue Objektive – Neue Motivation

Als ich meine Kein-Bock-Phase durchschritten habe, wollte ich die Portrait-Fotografie näher begutachten. Da fing es dann an, mich zu fragen, ob es nicht passendere Objektive dafür gibt. Besonders beim Porträtieren wollte ich natürlich schöne Bokeh-Effekte haben. Ich brauchte eines mit einer geringen Blendenzahl. 

So hab ich dann angefangen einfach mal im Internet ein wenig zu stöbern. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt zwar etwas ganz anderes, aber ich habe mir dann ein Zoom-Objektiv 55-250mm gekauft. Das sogar für einen relativ kostengünstigen Preis von nur 150 Euro. 

HEUTE – Finden des passenden Genres

An diesem Punkt stehe ich derzeit noch. Aktuell probiere ich noch viele Bereiche der Fotografie aus. Zu Anfang seeehr viel Blumen fotografiert. Zuletzt in der Porträt-Fotografie versucht, jetzt momentan ist die Landschaft mein aktuelles Thema.

Ich mache mir derzeit sehr viele Gedanken dazu, welchen Bereich der Fotografie ich als Schwerpunkt abdecken möchte, denn schließlich will ich, vor Allem auf den sozialen Kanälen, dass jeder sofort weiß woran er ist, wenn man mir folgt. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*